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Suikoden Tactics

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Erschienen in Japan:
Erschienen in der USA:
Erschienen in Europa:
Genre:
Spieler:
Memorycard:
Altersfreigabe:
Plattform:
September 2005
07.11.2005
Februar 2006
Strategie-Rollenspiel
1
408 kb
Teen
Playstation 2
 
 
Erste Eindruecke:

Die Story:

Die Geschichte spielt kurz vor und nach Suikoden 4. Sie faengt an in Razril, 7 Jahre vor Suikoden 4. Ihr trefft auf Snowe und Lazlo (den Helden von 4). Die beiden sind auf der Jagd nach ein paar Furballs, als sie einem komischen Wesen begegnen, was von einem Mann verfolgt wird. Dieser stellt sich euch als Walter vor. Er bereist die Insel-Staaten, um mehr ueber Runenkanonen zu erfahren. Das komische Vieh, dem ihr kurz vorher begegnet seit, stellt sich als eine Runenkanonen heraus. Begleitet wird Walter von seinem Sohn Kyril, seinen Helfern Seneca und Andarc und von Yohn, einem mysterioesem Wesen, dass die Gedanken Verstorbener hoeren und an andere weitergeben kann. Die Runenkanone stirbt, ohne dass Walter viel von ihr erfahren konnte. Nur, dass sie einem Piraten gehoerte. Also machen sich Walter und der Rest wieder auf den Weg. Einige Jahre spaeter treffen sie auf den Piraten Steel, der Runenkanonen besitzt. Fuer Walter endet die Reise hier aber fuer Kyril und euch beginnt sie gerade erst.


Die Charaktere:

Gleich am Anfang trifft man auf Lazlo und Snowe. Sie sehen wirklich total niedlich als Kinder aus und Lazlo spricht sogar, sehr zu meiner Freude. Der Held von Suikoden Tactics heisst Kyril und ist im spaeteren Spielverlauf 18 Jahre alt. Sein Charakterdesign aendert sich aber die Stimme komischerweise nicht. Er hat noch diesselbe wie als Kind, was ich ein wenig verwirrend finde. Auch sieht er im spaeteren Artwork aelter aus als 18 finde ich aber egal. Ihr trefft noch jede Menge andere Charaktere von Suikoden 4 aber auch ein paar ganz neue, wie zB Corselia. Das Charakterdesign ist besser als in Suikoden 4 und die meisten Charaktere sehen hier viel besser aus. Wenn man die Daten von Suikoden 4 laed, kann man sogar den aelteren Snowe und Lazlo spielen.


Gameplay:

Wie bei jedem Strategie-Spiel, finden die Kaempfe auf einer Art Schachbrett statt. So nenn ich das hier mal. Die Charaktere koennen sich je nach ihren Parametern fortbewegen. Wer als naechstes dran ist, bestimmt sich nach der Schnelligkeit. Die Leiste, wo man erkennen kann, wer dran ist, befindet sich oben am Bildschirm. So kann man sich am besten ausrechnen, ob ein starker Charaktere den Gegner ausschaltet oder ob ein schwaecherer Charaktere noch vor dem Gegner am Zug ist und ihn ausschalten kann. Vor dem Kampf kann man die Charaktere noch austauschen und sich das Spielfeld ansehen um eventuell zu planen, wen man einsetzt. Waehrend des Kampfes koennen die Charaktere mit der Switch Funktion immer noch ausgetauscht werden. Einmal ausgetauschte Charaktere koennen allerdings dann nicht wieder zurueckgeholt werden. Oh man, ich schreib schon wieder so durcheinander *g* Also, von vorne: Wonach ihr auf "Start Battle" gegangen seit, beginnt die Schlacht, logisch. Der Charakter, der am schnellsten ist, faengt an. Falls ihr euch vor eurem Zug nochmal auf dem Schlachfeld umsehen wollt, drueckt ihr einfach die Dreieck-Taste. Dann koennt ihr den Curser frei bewegen ohne dass ihr den Charakter mitbewegt. So koennt ihr zB auf einen Feind gehen und euch seine Parameter anschauen oder, mit einem Druck auf die Viereck-Taste, in welchem Bereich sich der Feind fortbewegen kann. Das ist teilweise sehr wichtig. Habt ihr euch genug umgesehen, geht es zum Charakter zurueck. Nun habt ihr die Auswahl ob ihr euch bewegen, angreifen, ein Item verwenden, einen Zauber anwenden, auf einem Tier reiten (kann nicht jeder), mit anderen Charakteren sprechen (ist ab und zu moeglich), eine Gruppenattacke (wenn vorher gelernt und ihr richtig steht)einleiten wollt oder einfach da stehen bleibt, wo ihr seit. Ist ne ganze Menge ne? Ich geh jetzt nicht auf alles ein. Ich werde das in einer anderen Sektion spaeter nochmal genauer erklaeren. Aber wie ihr feststellen koennt, sind die Moeglichkeiten fast grenzenlos. Zudem gibt es noch den netten Nebeneffekt mit den Elementen. Sowohl ihr als auch die Gegner koennen Felder mit einem Element belegen. Jeder eurer Charaktere hat ein bestimmtes Element. Je nachdem, kann er also an HP gewinnen oder verlieren, je nachdem auf welchem Feld er landet. Es gibt Gegenstaende, mit denen ihr die Felder in ein Element verwandelt koennt. Sowas solltet ihr immer dabei haben. Die Gruppenattacken muessen wie in Suikoden 4 erst noch erlernt werden aber hier reicht es, wenn die Charaktere kurz miteinander sprechen. Kurz ansprechen will ich auch noch die Skills. Es sind fast diesselben wie in Suikoden 3. Ein paar neue sind noch hinzugekommen. Diesmal sammelt aber die ganze Gruppe die Punkte und man kann sie nach Lust und Laune verteilen. Der Charakter an sich kann je nachdem ziemlich viele Skills erlernen aber je nachdem, welches Level er hat, nur begrenzt ausruesten. Erlernt heisst also nicht gleich, dass er sie auch anwenden kann. Man muss ausprobieren, welche Skills am besten sind fuer den Charakter. Das war es erstmal vom Gameplay.


Das Spiel ansich:

Momentan bin ich in Chapter 13. Leider bin ich kein guter Strategiespieler und daher sterbe ich immer tausend Tode beim spielen. Allein letzte Nacht habe ich fuer ein Dungeon also fuer einen Schlachtplatz in den Obel Ruinen ueber 2 Stunden gebraucht. Warum? Weil wie in fast jedem Strategie-Spiel die Charaktere sterben, wenn sie getoetet werden. Das heisst, ihr bekommt sie nach erfolgreicher Schlacht nicht wieder. Man kaempft sich also ne halbe Stunde ueber den Platz nur um kurz vor Ende doch noch jemanden erschlagen zu bekommen und von vorne zu beginnen. Zwischendrin hat es mir mal gereicht und ich habe Pablo einfach sterben lassen. Er fehlt nun aber das ist Schicksal. Allerdings gibt es ein paar spezielle Charaktere, die nicht sterben koennen, da sie fest zum Spielverlauf gehoeren. Da diese Charaktere auch sehr gut sind, brauch man sich natuerlich nicht unbedingt die Muehe zu machen, die anderen Charaktere aufzupowern. Man spielt einfach mit ihnen durch. Aber das ist ja dann zu einfach. Das Design ist knuddelig, wie es halt typisch fuer Strategie-Spiele ist. Allerdings machen sie nicht die etwas duestere Story kaputt.
Fazit: Teilweise war ich am verzweifeln. Aber nicht, weil das Spiel scheisse ist sondern weil ich einfach zu bloed fuer jede Art von Strategie-Spiele bin. Ansich macht es Spass und die Nebenquests, die man noch machen kann, lockern den ganzen Spielverlauf noch etwas auf. Wer also Strategie-Spiele mag, sollte sich die deutsche Version anschaffen. Suikoden Fans sollten sich das Spiel sowieso nicht entgehen lassen. Es ist eine gute Verkuerzung der Wartezeit auf Suikoden V.
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